Die meisten Fehlstellungen werden vererbt. Allerdings können auch Umweltfaktoren, wie z.B. langes Nuckeln oder vorzeitiger Milchzahnverlust zu Zahn- und Kieferfehlstellungen führen.
Wann sollte mit einer Behandlung begonnen werden?
Der optimale Behandlungsbeginn ist von Patient zu Patient unterschiedlich. In der Regel beginnt die kieferorthopädische Behandlung zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.
Dies hängt allerdings von der Art der Fehlstellung und dem Stand des Zahnwechsels ab. Manche Fehlstellungen werden auch schon im Säuglings- oder Grundschulalter behandelt.
Mein Sohn geht schon in die 5. Klasse und lutscht noch. Was kann man tun?
In diesem Alter ist es natürlich sinnvoll so schnell wie möglich mit dem Nuckeln aufzuhören. Kommen Sie doch zu einer Beratung bei uns vorbei.
Wir helfen Ihnen und Ihrem Kind beim Aufhören.
Lohnt es sich, auch Milchzähne mit Füllungen zu versorgen?
Neben der Kaufunktion im Milchgebiss haben die Milchzähne auch eine entscheidende Bedeutung für die nachfolgenden bleibenden Zähne. Sie halten deren Platz und bestimmen die Richtung des späteren Zahndurchbruchs. Außerdem können sie zur Verankerung einiger kieferorthopädischer Apparaturen von Nutzen sein.
Es ist also sinnvoll, Milchzähne so lange wie aus zahnärztlicher Sicht möglich zu erhalten.
Kann Lispeln mit einer Zahnfehlstellung zusammenhängen?
Dieser sogenannte Sigmatismus kann auch mit der Zahnstellung zusammenhängen.
In der Regel ist es sinnvoll, gleichzeitig eine kieferorthopädische und logopädische Therapie durchzuführen.
Als Kleinkind auf den Mund gefallen, die Zähne brechen nun nicht richtig durch.
Nach Zahntraumata im Milchgebiß kann es zu Durchbruchs- störungen der bleibenden Nachfolger kommen. Gegebenenfalls kann man den Durchbruch der neuen Zähne auch kieferorthopädisch fördern und lenken.